6.jpg

Terminplan 2018

07.09., 20:30 Uhr   H  
KSV Rimbach
14.09., 20:30 Uhr   A  SC Großostheim
22.09., 20:00 Uhr   H KSC Hösbach
29.09., 20:00 Uhr   H
ASV Schaafheim
06.10., 20:00 Uhr   A
RWG Mömb-Kö.
13.10., 20:00 Uhr   H
SV Fahrenbach
20.10.  
Kampffrei
27.10., 20:00 Uhr   A
KSV Rimbach
03.11., 20:00 Uhr   H
SC Großostheim
09.11., 20:30 Uhr   A
KSC Hösbach
17.11., 20:00 Uhr   A ASV Schaafheim
24.11., 20:00 Uhr   H
RWG Mömb-Kö.
01.12., 20:00 Uhr A SV Fahrenbach
08.12. Kampffrei
 
Start Verein Archiv KSC Niedernberg Meister der Oberliga Hessen 2018
KSC Niedernberg Meister der Oberliga Hessen 2018
Donnerstag, den 29. November 2018 um 22:43 Uhr

Am drittletzten Kampftag sicherte sich das KSC-Team beim Heimkampf vor einer stattlichen Zuschauerkulisse, darunter eine große Anzahl Kahlgründer, in einem bis zur letzten Sekunde spannenden Match die Meisterschaft. Beide Mannschaften traten in bestmöglicher Besetzung an, boten hohes ringerisches Oberliganiveau und so kam es, dass die Meisterschaft erst im letzten Kampf entschieden wurde. Alle KSC-Ringer trugen durch ihren beherzten und engagierten Einsatz zum Gewinn bei.

Unser Youngster, Mike Sell, überraschte Gegner, Trainer und KSC-Anhänger, denn im Greco gab er wider Erwarten nur 2 Mannschaftspunkte an Dario Keimig ab. Die Strategie, Mojtaba Ziaei bis 86 einzusetzen ging nicht auf, da er trotz Order vom Wochenanfang das Limit für die Klasse 86 wegen angeblich zu hohem Körpergewicht nicht brachte. So hatte er im Schwergewicht leichtes Spiel gegen den deutlich unterlegenen Sebastian Krist, den er schulterte. Schwer hatte es auch Dionysios Safaridis bei seinem Schultersieg nach 50 Sekunden gegen Philipp Reising nicht, denn Simon Scheibein konnte wegen Verletzung nicht eingesetzt werden.  Dann aber war Schluss mit dem Geplänkel, denn die RWG`ler zeigten, dass sie sich Hoffnung auf den Sieg machten. Waldemar Streib trat gegen den Bulgaren Vasil Bimbalov an, erzielte bei der ersten sehenswerten Aktion des Kampfes gleich 2 Punkte und schon war es vorbei, da er sich den Arm ausgekugelt hatte und den Kampf nicht fortsetzen konnte. Vier Punkte gingen so an die RWG. Egal was Jens Rung gegen Dmitri Dobrov versuchte, der Ukrainer vereitelte jeden Griffansatz im Anfangsstadium. Jens wurde ein Passivitätspunkt zugesprochen, musste aber 2 MP abtreten, da Dubrov fünf technische Punkte erzielte. Mit 8:8 ging es in die Pause. Dass Yordan Kungalov bis 86 eingesetzt werden würde, ahnte die Mannschaftsführung, weshalb hier eigentlich Mojtaba vorgesehen war. Da dies aber, wie erwähnt, nicht möglich war, musste Aaron Sommer ran. Und der überraschte auf ganzer Linie, bot in der sechsminütigen Begegnung einen begeisternden Kampf auf Augenhöhe und hätte ebenso Sieger sein können. Neun technische Punkte nahm er dem hoch eingeschätzten Bulgaren ab, verlor denkbar knapp mit 9:10 und überließ der RWG nur einen MP. Mit Radzabs Gadzialijevs und Tino Rettinger standen sich zwei ausgebuffte Freistiler gegenüber in deren Begegnung über sechs Minuten keine Langeweile aufkam. Die besseren technischen Akzente setzte Radzabs, der diesen Kampf im Gegensatz zur Vorrunde knapp mit 5:4 für sich entscheiden konnte, einen MP mitnahm und zum 9:9 ausglich. Mit einem starken Auftritt gegen Maximilian Stadtmüller untermauerte Jan Gündling seine gute Form, gewann nach sechs Minuten klar mit 9:0 und brachte sein Team mit 12:9 in Führung. Aufgrund der zwei noch ausstehenden Kämpfe war ein 12:9 zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die halbe Miete, denn allzu viel konnte noch schief gehen. Timur Seidel und Florian Lamm gingen an die Grenzen ihrer Fitness, belauerten sich ständig, wehrten alle gegnerischen Angriffe clever ab, wohl wissend, dass bei einer höheren Punktniederlage für jeden die Meisterschaft erledigt sein kann. Nach sechs weniger ereignisreichen aber doch spannenden Minuten endete der Fight mit 1:1. Glücklicher Gewinner war Timur, der den letzten Punkt erzielt hatte und der KSC führte mit 13:9. Der RWG´ler Tayyib Incecik hatte im letzten Kampf die Möglichkeit seine Mannschaft jubeln zu lassen. Aber unser Shams Azizi bot bei seinem dritten Einsatz eine konzentrierte gute Leistung, hörte auf die Vorgaben seines Trainers und ging nach anfänglichem Rückstand mit 4:3 in die Pause. In der fünften Minute erarbeitete sich Shams einen Zweier zum 6:3. Incecik verkürzte dann mit vehementen Angriffen in den letzten 5 Sekunden noch auf 6:5 aber dann war die Meisterschaft für den KSC sicher. Mannschaft und Vereinsführung bedanken sich für die vielen Glückwünsche. Bei einer kleinen anschließenden Feier hatten zwar alle viel Spaß aber der nächste und letzte Kampf in Fahrenbach steht an. Zum Abschluss soll der auch noch gewonnen werden. Eine schwierige Situation, da drei etatmäßige Athleten und drei aus dem Reserveteam wegen beruflicher Verhinderungen und Verletzungen ausfallen. Folglich muss am kommenden Samstag im tiefen Odenwald improvisiert werden, denn dort werden Pott und Urkunde überreicht.

 

Partner
























HeuteHeute102
GesternGestern65
MonatMonat925
GesamtGesamt303068

Diese Internetseite verwendet Cookies. Indem Sie die Website nutzen und weiter navigieren, akzeptieren Sie diese Cookies. Dies können Sie in Ihren Browsereinstellungen ändern. Mehr erfahren Sie unter Datenschutz.